Drittes Kapitel:
48 Stunden ohne Internet und (eigenen !!!PC) oder warum ich mich einsam fühle
Dont`s kurz und knapp:
-kein Internet oder den PC benutzen
Vorbereitung:
-Bücher raussuchen zum lesen
-vorher genug Musik Cd`s brennen
-bei Monsterword nix mehr anpflanzen
Freitag 05:00 Uhr
Lasset die Spiele beginnen will ich gerade rufen als der Wecker zum 2. mal klingelt. Gut diesmal musste ich mich niocht so sehr vorbereiten, und auch die umsetzung ist recht einfach: kein internet, keine emails, keine Webseiten ... kein Facebook ... ja ich fühle mich ein bischen ins Jahr 1980 zurückversetzt. Aus der morgendlichen Routine streiche ich dann einfach mal das Rechnerhochfahren, schön dann kann ich auch noch 5 min länger liegen bleiben.
Freitag 17:00 Uhr
Da bin ich gerade nachhausegekommen und wollte schon den Rechner anmachen, als ich wieder eines meiner schönen Postits bemerke "Do mot Touch" .. ja richtig da war doch was ... also schnell eine andere beschäftigung suchen. Ich mache mich fertig zum Ausgehen, weil ich natürlich alles mögliche die nächsten 48 Stunden geplant habe. Weihnachtsfeier *juhu*.
Freitag 23:00 uhr
Hmm .. wieder zuhause, immer noch nicht im Internet und so langsam denke ich muss ich zu härteren Mitteln greifen. Ich schnappe mir ein Buch das gerade lese (1000 Orte die man Knicken kann) und schlafe dabei sanft ein.
Samstag 07:00 uhr
Oha .. der Wecker Klingelt erbarmungslos. Heute stehen die Eltern auf dem Programm, also schnell so viel cafe wie möglich trinken und ein wenig vor Rauchen und ab ins Auto. Auch heute wiederstehe ich dem gar nicht so großen drang den Rechner zu starten.
Samstag 14:00 Uhr
Wieder zu hause. Jetzt heist es durchhalten. Bis jetzt habe ich weder entzugserscheinungen noch sonst was. Mir ist nicht langweilig ganz im gegenteil, ich erledige gefühlte 100 Sachen (gleichzeitig !) und Telefoniere damit ich mich nicht ganz so einsam fühle. Ein bischen abgeschnitten von der Welt da draussen komme ich mir ja schon vor. Der Hund ist müde und ich mitlerweile auch, also mache ich ein kleines Schläfchen.
Samstag 22:00 Uhr
Ich bin überrascht wie schnell die Zeit mit einem Guten Buch (Die Geburtstagskatze von RMB) vergeht und gehe langsam richtung Bett.
Ausschlafen ist der letzte Gedanke dann schlafe ich ein...
Sonntag 10:00 Uhr
So das experiment ist zuende. Ich muss wirklich sagen das mich tatsächlich entweder das onlineshoppen oder die pure neugierde ins Internet treibt. Wirklich vermisst habe ich nicht, es war Gewohnheit bei ner Zigarette und nem Cafe zu schauen was es neues in der Welt gibt.
Vielleicht führt das kleine experiment ja dazu das ich meinen Gebrauch vom Internet ein wenig einschränke. Wer kann das schon sagen ...
Start Freitag um 05:00 Uhr
Ende Sonntag Abend um 05:00 Uhr
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